Glossar

A Man's A Man
Ein im Jahr 1795 entstandenes schottisches Lied von Robert Burns.
Ein Lied über Gleichheit und Gerechtigkeit welches unter anderem zur Hymne für die Gegner der Sklaverei im 18. und 19. Jahrhundert wurde.
Im Jahre 1999 wurde das Lied zur lang erwarteten Eröffnung des schottischen Parlaments in Edinburgh aufgeführt.

Achnabreck
Eine der größten und schönsten Fundstätten prähistorischer Felskunst in Großbritannien, gelegen in der Nähe von Kilmartin an der Westküste Schottlands.
Auf einer großen Fläche durch Gletscher glattgeschliffener Felsen findet man dort zahlreiche Cup-and-Ring Markierungen aus dem Neolithikum und der älteren Bronzezeit (3800 bis 1500 v. Chr.).

Adar Rhiannon
Aus der keltischen und walisischen Mythologie überliefert sind die Adar Rhiannon oder Birds of Rhiannon übernatürliche Kreaturen der Göttin Rhiannon.
Ihr Gesang erweckt die Toten erwecken und bringt die Lebenden zum Einschlafen.

Aegishjalmur oder 'Helm des Ægir'
Ein isländischen Runensymbol.
Dieses in der Erzählung der Edda erwähnte magische Zeichen flößt dem Gegner Furcht ein und beschützt seinen Träger.

Agincourt / Azincourt
Im französischen Azincourt fand im Jahre 1415 eine entscheidende Schlacht zwischen England und Frankreich statt.
König Heinrich V. von England kämpfte hier mit seinen Truppen gegen das zahlenmäßig vielfach überlegene Heer von Karl VI. von Frankreich.
Dies ist eine der ersten Schlachten, bei denen sich die mit Langbögen ausgerüsteten Kämpfer des englischen Königs als sehr effektiv gegen die hochgerüsteten, aber langsamen Reiter der französischen Truppen erwiesen.
Die Franzosen wurden vernichtend geschlagen und Heinrich V. konnte sich danach den französischen Königsthron sichern.

Angels' Share 
Die Legende vom Angels' Share.
Lange bevor die Wissenschaft Einzug hielt dachten die Menschen in Schottland, dass Engel herabstiegen und eine kleine Menge Whisky aus den Fässern der Brennereien nahmen, bevor dieser in Flaschen abgefüllt wurde.
Auch heute gehen während des langjährigen Reifeprozesses fast 2% des Whiskys aus den Eichenfässern verloren - dies ist der Anteil der Engel - der Angels' Share.
Destillateure glauben deshalb noch heute dass der Himmel ihren Whisky ebensosehr liebt wie wir Menschen.

Aodh Mór Ó Néill (angl. Hugh ONeill)
Hugh O'Néill war ein irisches Clanoberhaupt das im 16. bis 17. Jahrhundert unermüdlich den Widerstand der Iren gegen die Engländer anführte welche in dieser Zeit zur eneuten Eroberung Irlands ansetzten.
Ó Néill schaffte es die verfeindeten Clans in Irland zu vereinen und gegen die Engländer in die Schlacht zu führen.
Nach einigen Siegen der Iren wurden diese schließlich im Jahre 1602 in der 'Belagerung von Kinsale' von der englischen Übermacht besiegt. 
Nach einem Jahr des fruchtlosen Guerillakrieges kapitulierte Ó Néill schließlich im Jahre 1603.
Dies tat er aber nicht bedingungslos. 
Ó Néill konnte dem englischen Königshaus große Zugeständnisse als Bedingung für die Kapitulation abringen.
So behielt er seinen Titel und seine Ländereien.
In der folgenden Zeit sah sich der Krieger immer größeren Repressalien durch das irische Parlament ausgesetzt und flüchtete daraufhin in Richtung Spanien.
Letzlich endete seine als 'Flucht des Grafen' bekannte Irrfahrt in Rom wo er im Jahre 1616 starb und noch heute in der Kirche San Pietro in Montorio begraben liegt.

Baum des Lebens / Weltenbaum
Der Baum des Lebens in der keltischen Mythologie: 
Er verbindet die Erde mit dem Himmel, 
Seine Wurzeln dringen tief in die Erde, 
Seine Krone ragt hoch in den Himmel, 
Alles zusammen bedeutet die Verbundenheit der Dinge. 
Diese Verbindung zwischen Himmel und Erde symbolisiert Gleichgewicht und Harmonie. 
Der Baum des Lebens, oder Weltenbaum begegnet uns in vielen Mythologien und Theologien der Welt. 
Yggdrasil in der nordischen Mythologie, Baum der Hesperiden in Griechenland, Kabbala bei den Hebräern oder Simurgh, die Mutter aller Bäume bei den Persern.

Book Of Kells (irisch: Leabhar Cheanannais)
Diese reich illustrierte Handschrift wurde warscheinlich um das Jahr 800 im Kloster Iona vor der Westküste Schottlands in Latein verfasst.
Das reich illustrierte Book Of Kells enthält die vier Evangelien und besteht aus insgesamt 340 Seiten, 
viele davon mit ganzseitigen Illustrationen. 
Die Schriften sind sehr aufwendig in leuchtenden Farben gefertigt und mit sehr filigranen Ornamenten versehen. 
Insbesondere die Initialen sind wahre Kunstwerke aus traditionell keltischen Ornamenten und verflochtenen Tiermotiven. 
Da das Kloster Iona in dieser Zeit mehrfach von den Wikingern überfallen wurde brachte man das wertvolle Manuskript in Sicherheit nach Kells Abby in Irland.
Im Jahre 1006 wurde es von dort gestohlen, tauchte aber einige Monate später wieder auf.
Der legendäre goldene Einband den man dem Werk zuschrieb blieb leider verschwunden.
Seit dem 17. Jahrhundert befindet sich das Buch im Besitz des Trinity College in Dublin,
wo man es auch besichtigen kann.

Book Of Lindisfarne
Das Book of Lindisfarne ist ein vollständig erhaltenes Evangeliar aus dem 7. oder 8. Jahrhundert, welches im Kloster Lindisfarne, an der Nordostküste Englands entstand.
Es beinhaltet sehr filigran und exakte gemalte Illustrationen in denen viele keltische Knotenmuster zu sehen sind.

Cabyll Ushtey
Aus den Tiefen Wassern der Isle of Man aufsteigend nimmt Cabyll-Ushtey die Form eines wunderschönen weißen Pferdes an und lockt Reisende auf ihm zu reiten
...nur um mit Ihnen in den dunklen Tiefen zu verschwinden aus denen es keine Wiederkehr gibt.

Cairns Broch
The Cairns ist eine große eisenzeitliche Siedlung auf der Insel South Ronaldsey, Orkney, in deren Zentrum sich ein massiver, fensterlosen Turm (Broch) befindet.
Das Dorf ist außerordentlich gut erhalten und es wurden dort bereits viele Artefakte gefunden, darunter ein Bronzering, eine Glasperle und die berühmte Nadel von Cairns.
The Cairns ist eine der führenden Forschungsgrabungen auf den Orkney Inseln.

Cead Mile Failte
bedeutet tausendfach Willkommen
...ein gälischer Willkommensgruß den die Iren genau so herzlich meinen wie er klingt.

Charles Rennie Macintosh
Ein schottischer Architekt, Designer und Maler der von 1868 bis 1928 lebte.
C.R. Macintosh gilt als eine der wichtigsten Persönlichkeiten der Art-Nouveau Bewegung und hat den europäischen Jugendstil stark beeinflusst.
Berühmt wurde er unter anderem für seine Möbelentwürfe in welchen er die dekorativen Elemente des Jugenstils mit strengen, geometrischen Formen verband.

Claddagh Ring
Der Claddagh Ring symbolisiert Liebe, Freundschaft und Loyalität. Das erste Claddagh Symbol in Form eines Ringes, wurde der Legende nach im 17. Jahrhundert von Richard Joyce aus dem irischen Fischerdorf Claddagh geschmiedet, nachdem er von algerischen Piraten entführt wurde. In der Gefangenschaft, getrennt von seiner Geliebten, schuf er den Ring um seine Sehnsucht zu zeigen. Das Herz symbolisiert die Liebe, die Hände das Vertrauen und die Krone dient als Symbol für die Loyalität.

Clava Cairns
Eine Form neolithischer Megalithanlagen die im Nordwesten Schottlands, hauptsächlich im heutigen Inverness-Shire, zu finden ist.

Clonmacnoise Cross of the Scriptures
Diese keltische Radkreuz steht am Fluss Shannon, im Kloster Clonmacnoise in Irland und stammt etwa aus dem 10. Jahrhundert.
Aus Sandstein hergestellt ist das ca. 4 Meter hohe Kreuz versehen mit biblischen und weltlichen Darstellungen sowie vielerlei Inschriften.

Cú Chulainn
Ein großer Krieger Irlands der in der Zeit um Christi Geburt lebte.
Cú Chulainn war der bedeutenste Kämpfer der irischen Kriegervereinigung vom 'Roten Zweig', den Gefolgsleuten des sagenhaften Königs Conchobar mac Nessa von Ulster.

Cup-and-Ring Markierungen
Eine Form der prähistorischen Kunst die man vor allem auf den Britischen Inseln und im atlantischen Europa findet.
Diese Petroglyphen finden sich meist als Dekoration in Felsblöcke geritzt und zeigen konzentrische Kreise die eine konkave Vertiefung umgeben.
Manchmal sind mehrere dieser Kreisstrukturen mit einem Steg in ihrer Mitte verbunden.
Die bekanntesten Cup-ad-Ring Markierungen findet man in den Clava Cairns und auf dem Deckstein der Grabstätte von Newgrange.

Currach
Das Currach oder Curragh ist ein kleineres Boot das an der irischen Westküste sein Zuhause hat.
Das Boot besteht aus einem Holzgerippe welches mit Leder oder Leinen bezogen und dann mit Teer behandelt wir.
Da das Currach sehr leicht ist, kann es ohne Probleme getragen und auch auf Binnengewässern und Flüssen benutzt werden.

Cymru
Die eigene Bezeichnung der Waliser für Ihr Land, abgleitet vom keltischen Kom-Broges (Freunde / Gefährten).

Delfine
Um diese faszinierenden Meereswesen ranken sich viele Mythen und Legenden.
Sie sind sehr intelligent und äußerst elegante Schwimmer.
Begleiten sie Dein Schiff auf See ist das ein gutes Omen - so sollen sie schon vielen Seeleuten das Leben gerettet haben.

Die Distel
ist Schottlands Nationalsymbol.
Der Legende nach rettete einst eine Distel einer Gruppe schlafender schottischer Krieger das Leben, da ein dänischer Angreifer barfuß auf eine Distel trat und durch seinen Schmerzensschrei die Schotten aufweckte.
Vom Schrei gewarnt schlugen die Verteidiger daraufhin die Nordmänner in die Flucht.
Seither gilt die Distel als Schutzpflanze und wurde später sogar in das königlich schottische Wappen aufgenommen.

Drachen
Drachen gibt es in den Mythen fast aller Kulturen.
Die Kelten sahen den Drachen als Bewahrer von Weisheit und Wissen.
In Ihrer Mythologie ist der Drache ein flügelloses Wesen welches aus der Erde oder dem Wasser stammt.
Man sagt dass die Drachen auf ihrer Wanderung über die Erde und die See Linien aus magischer Energie hinterließen, welche heute als Ley-Lines bezeichnet werden.
So soll zum Beispiel Stonehenge, als Zentrum der Kraft, an der Kreuzung mehrerer dieser Ley-Linien errichtet worden sein.
Drachen werden oft mit Flügeln, einem Schlangenkörper und Hörnern dargestellt. Diese drei Elemente stehen für die Kraft des Himmels, die Erde sowie Energie und Regeneration

Dreifaltigkeitsknoten / Trinity Knot
Der Dreifaltigkeitsknoten ist eines der bekanntesten und ikonischsten Bilder der keltischen Ornamentik.
Obwohl er der kleinstmögliche Knoten ist hat er doch die stärkste Bedeutung.
Ursprünglich sollte er die heilige Dreifaltigkeit repräsentieren: die drei Ecken repräsentieren den Vater - den Sohn und den Heiligen Geist.
Heutzutage ist der Trinity Knot ein Symbol für alle Arten unendlicher Liebe.

Dudelsack / Bagpipe
Der Dudelsack oder die Sackpfeife ist ein traditionelles Holzblasinstrument bei welchem die Töne durch Luft aus einem Luftsack mittels Bordunpfeifen erzeugt werden.
Die vermutlich erste Darstellung eines ähnlichen Instrumentes stammt von einem hethitischen Relief aus dem 12. Jahrhundert vor Christus.
Im Mittelalter verbreitete sich der Dudelsack auch im westliche Europa und wurde ein sehr beliebtes Instrument an dessen Höfen, bevor er im 18. Jahrhundert wieder unpopulärer wurde.
Heutzutage sieht man fast nur noch die schottische 'Great Highland Bagpipe' welche von den Highland Regimentern der British Army bei miltiärischen Zeremonien verwendet wird.

Feen / Aos Sí / Aes Sídhe [e?s '?i?],ees shee"
die Feen der keltischen Mythologie sind die Aos Sí.
Sie sind die Urahnen, Naturgeister und Gottheit der Götter.
Die Aos Sí leben in einer parallelen Welt oder in Feenhügeln.
Voller Magie und übernatürlicher Kräfte beobachten sie die Menschen, mischen sich aber nur selten in deren Belange.

Galway Hooker
Der Galway Hooker ist ein einmastiges irisches Fischerboot, welches in der Galway Bay an der Westküste Irlands benutzt wird und speziell für die raue See dort entwickelt wurde.
Durch die großzügige Behandlung mit Teer ist die traditionelle schwarze Farbe des Bootes entstanden.
Der Hooker hat ein Hauptsegel und zwei Vorsegel welche dunkelrot sind.

Heathergem
Kaum eine Pflanze bringt man so sehr in Verbindung mit den Highlands wie das dort allgegenwärtige Heidekraut (Heather).
Heathergem wird aus eben dieser Pflanze hergestellt.
Hierfür wird es getrocknet und danach unter sehr hohem Druck zu einem Material gepresst welches so hart ist wie gewachsenes Holz und eine einzigartige Maserung hat.
Bei der Verwendung als Schmuckmaterial wird das Heidekraut nach der Trocknung noch zusätzlich mit Naturfarben eingefärbt, wodurch eine wundervolle Farbenpracht entsteht.

Highland Stag 
Ein Rothirsch oder Edelhirsch der unter anderem in den schottischen Highlands lebt und sich durch sein besonders prächtiges und verzweigtes Geweih hervorhebt.
Der Rothirsch ist eines der größten freilebenden Tiere Europas. 
Das weitverzweigte Geweih der männlichen Tiere ist sehr beliebt als Jagdtrophäe, weshalb dieses majestätische Tier sehr selten geworden ist und sich zumeist in abgelegene Waldgebiete zurückgezogen hat. 
In Schottland finden sich die größten Populationen zumeist in den nördlichen, weniger besiedelten Gebieten.
Kaum ein Tier wird so häufig in der keltischen und schottischen Kultur dargestellt wie der majestätische Highland Hirsch.
Als Symbol für Für Kraft und Edelmut findet man sein Bild überall in Schottland wieder.
So zum Beispiel auch im Wappen des Clan Fraser welches durch die wundervolle 'Highland Saga' von Diana Gabaldon und deren Verfilmung als Fernsehserie 'Outlander' berühmt wurde.

Heart of Midlothian
Das "Heart of Midlothian" ist ein herzförmiges Mosaik welches im Gehweg der Royal Mile nahe des Westtores der St. Giles Kirk eingelassen ist.
Die Stelle an welcher sich das Herz befindet markierte den Eingang des Tolbooth, dem Verwaltungszentrum von Edinburgh welches im Jahre 1817 zerstört wurde.
Hier befand sich das Rathaus, das Gericht und auch das Gefängnis von Edinburgh.
Früher spuckten die Verurteilten auf das Herz, um Ihrer Verachtung für das Gericht Ausdruck zu geben, ein Brauch der bis heute Bestand hat, nun aber Glück bringen soll.

Iona Abby
Das Kloster Iona liegt auf der winzigen Hebrideninsel Iona an der Westküste von Schottland, direkt neben der Insel Mull.
Es wurde in Jahr 563 durch den heiligen Columban gegründet.
In den folgenden Jahrhunderten wurde die keltische Klosteranlage weiter ausgebaut und wurde zum Zentrum des Christentums in Schottland. 
In dieser Zeit entstanden auch die großen Hochkreuze wie zum Beispiel das St. Martins Cross und die vielen keltisch inspirierten Tierdarstellungen an den Mauern und Säulen.
Auffälig ist die immer wiederkehrende Abbildung von Vögeln wie der Taube und dem Kranich.
Hier wurde vermutlich auch das 'Book of Kells' verfasst, eines der kostbarsten Werke der insularen Buchmalerei.
Im 8. und 9. Jahrhundert wurde das Kloster mehrfach von den Wikingern geplündert und zerstört weswegen es schließlich aufgegeben wurde.
Zwischen dem 12. und 15. Jahrhundert wurden eine Kirche, ein Nonnenkloster und weitere Gebäude neben der alten Klosteranlage errichtet.
Eine umfassende Renovierung und der Wiederaufbau der Klosteranlage erfolge aber erst am Anfang des 20. Jahrhunderts.
Auf dem Friedhof von Iona Abbey liegen viele Könige von Irland und Schottland begraben.

Irish Blessing
May the road rise to meet you. 
May the wind be always at your back. 
May the sun shine warm upon your face and the rain fall softly on your fields and until we meet again may God hold you in the hollow of his hand.

Irish Poitín ['p?ot?i?n]
Auch Potcheen oder Poteen genann ist dies eine der ersten Spirituosen die jemals gebrannt wurde.
Als Vorläufer des Whiskey wurde der Schnaps ursprünglich in kleinen Töpfen (Pots) aus Malz, Kartoffeln oder Gerste gebrannt und hatte oft einen Alkoholgehalt bis zu 90%.
Die ersten Aufzeichnungen über diese Art der Destillation stammen aus dem 6. Jahrhundert aus irischen Klöstern deren Mönche die ersten 'Master Distiller' waren.
Im 17. Jahrhundert verbot König Charles den Poitín, viele Brennereien produzierten ihn aber illegal weiter.
In dieser Zeit entstand dann wohl auch der legendäre Ruf des Schwarzgebrannten, welcher Einzug in die Geschichten und die Musik Irlands fand.
Das Irische Wort für den Kater am Tag danach ist seither 'póit'.

Irish Shamrock
Das dreiblättrige Kleeblatt wurde im Irland des 5. Jahrhunderts von Saint Patrick, einem christlichen Missionar, verwendet um die Dreieinigkeit des christlichen Glaubens zu erklären.
Seine Anhänger trugen das Kleeblatt als Zeichen der Verehrung.
Im späten 18. Jahrhundert benutzten die "Irish Volunteers", eine Truppe von Soldaten welche Irland gegen die spanischen und französischen Truppen verteidigte, das Kleeblatt als Emblem.
Seitdem ist das dreiblättrige Kleeblatt das wohl bekannteste Nationalsymbol von Irland.

Irische Harfe (Celtic Harp)
Die irische oder keltische Harfe ist eine Harfe mit dreieckigem Rahmen, traditionell verwendet in Schottland, Irland und Wales.
Bereits seit dem 13. Jahrhundert ist sie das Nationalsymbol Irlands und wird seit dem 19. Jahrhundert im Wappen der Republik Irland verwendet.

Keltische Knoten / Celtic Knotwork
Die Entstehung der keltischen Knotenmuster führen viele Wissenschaftler darauf zurück, dass die ursprüngliche keltische Religion untersagte realistische Abbildungen von Lebewesen zu zeichnen weil dies ihre Seele stören würde.
Populär wurden keltische Knoten ab ca. 450 n. Chr., als der Einfluss des Christentums auf die Kelten größer wurde.
Die komplexen Muster kamen in Mode und wurden nun gern zur Verzierung von Schriften und Büchern verwendet.
In diesem Zeitraum entstanden auch die ersten Zoomorphics, die Verflechtung von Tiermotiven mit keltischen Knoten.
Ob die ursprünglichen keltischen Muster eine Bedeutung haben oder nur zur Verzierung dienten werden wir wahrscheinlich kaum noch herausfinden können, da es aus dieser Zeit keine Aufzeichnungen der Kelten gibt.
Keltische Knoten sind immer geflochten, ohne Anfang und ohne Ende.
Die komplexen Muster der frühen Kelten waren so unglaublich fein und detailreich gearbeitet, dass manche sie später als das "Werk der Engel" bezeichneten.

Keltisches Kreuz - auch Sonnenkreuz,  Radkreuz oder Hochkreuz
Dieses stammt aus dem frühen Mittelalter und ist zumeist ein Radkreuz welches in Stein gehauen wurde.
Die meisten keltischen Kreuze die man in Großbritannien findet sind reich mit keltischen Ornamenten verziert und viele von ihnen haben ein Rad in ihrer Mitte.
Weit verbreitet hier ist die Annahme dass dieses Rad die Unendlichkeit symbolisiert, genauso wie die keltischen Ornamente, welche keinen Anfang und kein Ende haben.
Im Ursprung wurde das Hochkreuz nicht als Grabkreuz verwendet sondern an heiligen Stätten und besonderen Orten aufgestellt.
Eine Legende zur Entstehung des Radkreuzes in Irland geht auf Saint Patrick, einem Missionar und Bischof welcher im 5. Jahrhundert in Irland gelebt hat, zurück.
Dieser soll das Kreuz als christliches Symbol mit dem Sonnenkreuz der heidnischen Bevölkerung zum keltischen Radkreuz vereint haben um diesen die Verbindung mit dem Christentum nahe zu bringen.

Kilt Pin
Der Kilt Pin ist ein Schmuckstück welches unten an der Frontschürze des Kilts getragen wird.
Obwohl er heute sehr populär ist, ist der Kilt Pin eine relativ neue Ergänzung zum Highland Dress.
Viele Geschichten ranken sich um seinen Ursprung.
Eine dieser Legenden besagt dass der Kilt Pin aus der viktorianischen Ära stammt.
Bei einem Besuch in Balmoral Castle traf Königin Victoria die berühmten Douglas Highlanders, ein Regiment das für seine Tapferkeit bekannt ist.
Der Wind wehte heftig und ein junger Soldat hatte große Schwierigkeiten seine Position zu halten.
Kilts werden häufig ohne Unterwäsche getragen und die Königin bemerkte den Kampf des Soldaten seinen Kilt unten zu behalten und trotzdem still zu stehen.
Also nahm die Queen eine Brosche aus ihrer eigenen Kleidung und steckte sie dem Soldaten freundlicherweise an den Kilt um diesen zu beschweren.

King Lugh
Gott der Sonne - Gott des Sturmes - Gott des Himmels - Master of Skills - All dies sind Namen die ihm die irischen Mythologie bereits gegeben hat.
Zumeist dargestellt als Held und jugendhafter Kämpfer steht er für Kunst, Kraft, Loyalität, Heldentum, Magie und Wissenschaft.
Als Kommandant der Tuatha Dé Danann führt er diese zum Sieg gegen die Fomorianer in der Schlacht von Magh Tuireadh.

Leprechaun
Der Leprechaun ist ein irischer Naturgeist und wird den Feenwesen zugeordnet.
Aus dem Volke der Tuatha Dé Danann hervorgegangen, einem magischem Stamm der einst Irland erobern wollte, wurde der Leprechaun zusammen mit dem Rest seines Volkes zu einem Leben unter der Erde verbannt.
Wenn man viel Geduld und noch mehr Zeit hat kann man ihn in abgelegenen Gegenden Irlands finden, wo er in Höhlen tief unter der Erde lebt. Deren Eingänge sind als Kanichenbau getarnt oder in hohlen Baumstämmen versteckt.
Falls Du es schaffst einen dieser hochintelligenten Kerle zu fangen, eine fast unmögliche Aufgabe übrigens da sie über magische Kräfte verfügen und nur 60 - 90 cm groß sind, wird er Dir drei Wünsche erfüllen um wieder frei zu kommen.
Leprechauns lieben Musik & Tanz. Sie sind virtuos auf der Geige, der Harfe und auf der Tin Whistle.
Auch einem Gläschen 'Irish Poitín' sind sie nicht abgeneigt.
Weil der Leprechaun so gerne tanzt braucht er oft neues Schuhwerk.
Er ist deshalb auch das einzige aller Feenwesen das Handwerk und Handel treibt; als Schuhmacher.

Lion Rampant
Das Wappen der schottischen Könige.
Erstmals wurde der steigende Löwe im 13. Jahrhundert im Wappen von William I. (Wilhelm der Löwe) verwendet.
Ausschließlich der Monarchie vorbehalten, findet man den Lion Rampant bis heute als Wappen hoher Repräsentanten in Schottland.
Unter anderem weht die Flagge des schottischen Königs über den schottischen Residenzen des britischen Königshauses, Balmoral Castle und Holyrood Palace, in der Zeit in welcher die Königin dort nicht anwesend ist.

Llywelyn Fawr (Llywelyn the Great)
Llywelyn Fawr (Llywelyn the Great)
mit vollem Namen Llywelyn Ap Lorwerth, war ein Prinz von Wales welcher im Jahr 1172 geboren wurde
Er beherrschte Wales für ca. 40 Jahre und verstarb im Jahr 1240.

Luckenbooth
Diese Symbol wird in Schottland traditionell zwischen Liebenden getauscht.
Der Name entstand durch seine Herkunft in den traditionellen Silberschmieden von Edinburgh, welche Luckenbooth genannt wurden.
Der Luckenbooth besteht aus zwei ineinander verschlungen Herzen die üblicherweise eine Distel unrahmen.
Über den Herzen steht die Krone von Mary Queen of Scots, welche einst eine Luckenbooth Brosche an Lord Darnley verschenkte.

Maes Howe (auch Maeshowe) 
ist ein noelithisches Kammergrab auf dem Mainland der schottischen Orkney Inseln, welches vermutlich im Jahre 3200 - 2800 v. Chr. erbaut wurde.
Maes Howe ist namengebend für diese Art, nur auf den Orkney Inseln vorkommender, Megalithanlagen.
Die über einen langen Steingang zugängliche Hauptkammer der Anlage ist auf den Sonnenuntergang am Tag der Wintersonnenwende ausgerichtet.
In ihr befindet sich die größte Sammlung von Runeninschriften die bisher gefunden wurde.
Die meisten dieser Inschriften stehen im Zusammenhang mit der Orkneyinga Saga, in welcher der Überfall einer Gruppe Kreuzfahrer im 12. Jahrhundert auf die Orkney Inseln beschrieben wird.
Auch finden sich im Inneren der Kammer einige Ritzzeichnungen der Wikinger. 
Als bekannteste dieser Darstellungen gilt der Maeshowe Dragon, die sehr detailreiche Darstellung einen Drachen in dessen Rücken ein Schwert steckt.
Der Kammerbau von Maes Howe ist ein einzigartiges Beispiel jungsteinzeitlicher Baukunst und gehört heute zum UNESCO Weltkulturerbe.

Medb
Königin Maeve war die Königin von Connacht, der nordwestlichen der historischen Provinze Irlands in der Zeit um Christi Geburt.
Sie lebte in Ihrer Königsburg Cruachain und war neben Cú Chulainn eine der wichtigsten Figuren im Ulster Zyklus.
In der irischen Mythologie wird Medb als wunderschöne aber unerbittliche und kriegerische Königin beschrieben.

Mondstein
Dieser Stein wird seit Jahrtausenden für Schmuck verwendet und war schon immer von vielerlei besonderer Bedeutung.
Er zeichnet sich durch eine leichte Transparenz und seinen bläulich-weißen Schimmer aus.
Als einer der ältesten Schmucksteine der Welt hat man ihm im Laufe der Zeit viele Namen gegeben.
Durch seine Verbindung mit dem Mond bietet der Mondstein als Stein der Reisenden Schutz auf Reisen, insbesondere wenn man des Nachts unterwegs ist.
Als Stein der Liebenden schützt er vor Entfremdung und Distanz und steht für Intuition und den Neuanfang.
In Indien bezeichnet man ihn als Traumstein, da er des Nachts für schöne Träume sorgt.

Muiredach High Cross
Das 5,5 Meter hohe Muiredach High Cross steht in Irland, in den Ruinen von Monasterboice.
Dieses weltberühmte Hochkreuz wurde im 5. Jahrhundert von christlichen Siedlern errichtet
und im 9. Jahrhundert nach dem Abt Muiredach Mac Domhill benannt.
Es gilt als eines der schönsten Hochkreuze in Irland.

Neunjähriger Krieg
Krieg um die Unabhängikeit Irlands von 1594 bis 1603.
In dieser Auseinandersetzung kämpften die gälischen Iren unter ihrem Clanoberhaupt Aodh Mór Ó Néill um ihre Unabhängikeit gegen die Engländer der elisbethanischen Regierung.
Ó Néill schaffte es die verfeindeten Clans in Irland zu vereinen und gegen die Engländer in die Schlacht zu führen.
Nach einigen Siegen der Iren wurden diese schließlich im Jahre 1602 in der 'Belagerung von Kinsale' von der englischen Übermacht besiegt. 
Nach einem Jahr des fruchtlosen Guerillakrieges kapitulierte Ó Néill schließlich im Jahre 1603.
Dies tat er aber nicht bedingungslos. 
Ó Néill konnte dem englischen Königshaus große Zugeständnisse als Bedingung für die Kapitulation abringen.

Newgrange (Irisch: Sí an Bhrú):
Die Fundstätte von Newgrange  ist ein jungsteinzeitliches Hügelgrab in der irischen Grafschaft Meath, welches ungefähr im Jahre 3150 v. Chr. errichtet wurde.
Die Megalithenanlage wurde 1993 neben denen von Doth und Knowth zum Weltkulturerbe erklärt.
Nach ihrer Rekonstruktion steht die Anlage heute dem Tourismus offen.

Ogham
Schriftzeichen aus dem frühen Mittelalter welche in England, Schottland und Irland zumeist verwendet wurden um altirische, walisische oder piktische Sprache darzustellen.
Die ersten bekannten Inschriften stammen aus dem 4. Jh. n. Chr. Und befinden sich in Irland, eingeritzt in Steinmonumente.
Ihre Herkunft ist noch unklar, die wahrscheinlichste Theorie ist aber dass die Ogham Zeichen aus den auf den britischen Inseln der Altsteinzeit verwendeten Zählhölzern abgeleitet wurden.
Der Name Ogham ist nach Meinung vieler Wissenschaftler auf den keltischen Gott des Wissens 'Ogmios' zurückzuführen.

Orkneyinga saga
Die auf der isländischen Skaldendichtung beruhende Geschichte der ersten norwegischen Jarle auf den Orkney Inseln.

Pentagramm
auch Drudenfuß, Pentakel oder Pentalpha.
Das Pentagramm ist ein fünfzackiger Stern der sich aus den Diagonalen eines Fünfecks (Pentagon) ergibt.
Mit der Spitze nach unten ausgerichtet spricht man von einem invertierten Pentgramm.
Kein anderes Symbol wurde wohl mit so vielen magischen und okkulten Attributen versehen wie dieses.
Im Mittelalter wurde es zur Abwehr von Dämonen und dem Bösen verwendet.
Hier leitet sich auch der Name "Drudenfuß" ab. Druden, in der mittelalterlichen Mythologie, waren vogelartige Dämonen die des Nachts umhergingen und Fußabdrücke hinterließen welche dem Pentagramm ähnelten.
Die christliche Kirche sah in den fünf Spitzen des Pentagrammes die fünf Wunden Christi.
Im 19. Jahrhundert wurde das Pentagramm als Symbol für das Böse eingeführt. Hier wird aber nur das invertierte Pentagramm verwendet, wobei die oberen Sternspitzen die Hörner und die untere den Bart der satanischen Ziege darstellt.

Pikten
Erstmals erwähnt werden die Pikten in römischen Dokumenten aus dem 1. Jahrhundert in denen deren Angriffe auf die Römer beschrieben werden als diese sich aufmachten die britischen Inseln zu erobern.
Der Name Pikten ist vermutlich die abgeleitete Variante des altgriechischen Wortes für "die Bemalten", die Bezeichnung die die Römer ihnen gaben weil sie ihre Körper mit Tätowierungen schmückten.
Über diese frühen Bewohner Schottlands und ihren Ursprung gibt es außer den römischen Notizen fast keine Aufzeichnungen. 
Lediglich die späten Bildsteine aus dem 5. bis 9. Jahrhundert enthalten Ornamente und Symbole sowie Schriftzeichen der piktischen Sprache.
Zum Schutze vor den Pikten begann der römische Kaiser Hadrian im Jahre 122 der Bau des Hadrianswalles.
Die Römer lieferten sich bis in das 5. Jahrhundert immer wieder Gefechte mit den Pikten, die sich später mit den Skoten gegen die Invasoren aus Rom verbündeten.
Die piktische Kultur und Sprache verschwanden im 9. Jahrhundert als der skotische König Kenneth MacAlpin ( 858), Sohn eines Skoten und einer Piktin, im Jahre 843 sein Königreich Dalriada mit dem der Pikten vereinigte und dem nördlichen Teil Britanniens den Namen Schottland gab.

Quaich
Der Quaich (gesprochen "quake" vom gälischen "Cuach") bedeutet Tasse und ist ein traditionell schottisches Trinkgefäß.
Genannt "Die Tasse der Freundschaft" wird sie benutzt um einen Gast in Freundschaft zu empfangen; üblicherweise mit einem Schlückchen Whisky.
Ursprünglich wurden Quaichs aus Holz oder Horn hergestellt, bekamen später ein Basis aus Zinn oder Bronze.
Erst im späten 17. Jahrhundert wurden sie ganz aus Metall hergestellt, meistens aus Silber oder Zinn.
In dieser Zeit entwickelten sich auch die filigranen Verzierungen, welche von manchen Silberschmieden zur Kunst erhoben wurden.
Angeboten wird der Quaich dem Gast immer so, dass dieser ihn mit beiden Händen nehmen kann.
So kann nicht gleichzeitig nach den Waffen gegriffen werden, ein Zeichen für Vertrauen zwischen Gast und Gastgeber.
Der Quaich ist ein einzigartiges Symbol für die Gastlichkeit Schottlands!
Ein herzliches Willkommen und ein ehrliches Lebewohl.

Rabe und Krähe
Der Rabe ist der größte Singvogel der Welt und gehört zusammen mit der Krähe zur Familie der Rabenvögel.
Raben und Krähen finden in vielen Mythen der Welt Erwähnung.
So vertraute der Göttervater Odin auf die Weisheit und Intelligenz seiner beiden Raben Hugin (Gedanke) und Munin (Gedächtnis), welch ihm die Geschehnisse der Welt berichteten.
Die indische Göttin Kali hatte Krähen als Begleiter.
In christlichen Sagen wurde die Krähe als Bote des Heiligen Oswald erwähnt.
Keltische Feen verwandeln sich manchmal in Krähen um Botschaften aus ihrer Welt zu überbringen.

Reiher, Fischreiher
Creyr, der Reiher, galt bei den Kelten als Schöpfer des Lebens.
Er brachte das neugeborene Leben zu den Menschen, genau wie der Storch in der germanischen Mythologie.

Ring Of Brodgar
Der Ring von Brodgar ist ein neolithischer Henge und Steinkreis auf dem westlichen Mainland der Orkney Inseln.
Mit einem Durchmesser von 104 Metern ist er nach  Stanton Drew (112 m) und Avesbury (331 m) der drittgrößte Steinkreis in Großbritannien.
Er entstand vermutlich in der Zeit zwischen 2700 - 2000 v. Chr. und bestand derzeit aus 60 behauenen Megalithen mit einer Höhe von bis zu 6 Metern.
Heute stehen noch 27 der beeindruckenden Steine und zeugen von dieser geheimnisvollen Zeit voller Mythen.

Robert Burns
Der neben Walter Scott wohl berühmteste Dichter Schottlands.
Burns lebte von 1759 bis 1796 und verfasste in dieser Zeit zahlreiche Gedichte, Lieder und politische Texte.
Neben dem Gedicht  "A Man's A Man for A' That" ist sein wohl bekanntestestes Lied "Auld Lang Syne" ("Nehmt Abschied Brüder") welches noch heute im England traditionell zum Jahreswechsel gesungen wird.

Runen
Runen sind Buchstaben in Form eines Alphabetes.
Das älteste bekannte Runenreihe ist das Futhark (benannt nach dessen ersten sechs Buchstaben "fuþark").
Das Futhark wurde in großen Teilen Europas von den Germanen und Nordländern verwendet.
Es besteht aus 24 Zeichen die sowohl für einzelne Buchstaben stehen als teilweise auch bildliche Bedeutungen haben.
Die ersten Runeninschriften stammen aus der Zeit um 150 n.Chr. Um 700 - 1100 n.Chr. wurde die Runenschrift im Rahmen der christianisierung seltener und schließlich durch das lateinische Alphabet ersetzt.

Saltire / St. Andrew´s Cross (Bratach na h-Alba)
Die Nationalflagge Schottlands, auch bekannt als St. Andrew´s Cross oder the Saltire.
Eine der ältesten Flaggen der Welt.

Sassenach (Schottisch Gälisch)
Abgeleitetet aus dem gälischen Wort 'sasunnach (sächsisch)' bedeutet dieses Wort im allgemeinen Ausländer oder Fremder.
Zumeist wurde der Begriff von den Highland Schotten als abwertende Bezeichnung für Engländer und Lowlander verwendet.
In der berühmten Highland Saga (Outlander) von Diana Gabaldon verwendet Jamie Fraser dieses Wort als liebevolle Anrede für seine Claire.

Schiffskaraffe  (Ships Decanter)
Die ersten Schiffskaraffen aus Glas stammen aus der Zeit als das British Empire noch eine große Seemacht war.
Zu Ehren von Admiral Lord George Brydge Rodney, der zwischen 1778 und 1782 viele Siege zur See für Großbritannien erzielte, nennt man diese Form der Karaffe heute auch "The Rodney".
Ihre bauchige Form macht sie besonders standfest, so sind die edlen Tropfen auch bei starkem Seegang gut aufbewahrt.
Im Jahre 1801 orderte der berühmte Admiral Horatio Nelson fast 400 Ships Decanter um seine Offiziere mit ausreichend Portwein, Sherry und Whisky zu versorgen, bevor er mit seiner Flotte zu seinen legendären Seeschlachten aufbrach.

Schildkröte
Die Schildkröte ist ein Wesen voller Kraft und Weisheit.
In der Mythologie vieler asiatischer Völker schwimmt eine Schildkröte im Urmeer und trägt die Erde auf ihrem Rücken.
Der Author Terry Pratchett greift diesen Mythos auf und beschreibt in seinen Scheibenwelt Romanen die Sternen-Schildkröte Groß-A'Tuin welche durch das Universum schwimmt.
Auf ihrem Panzer stehen vier Elefanten welche die Scheibenwelt tragen.

Schlange
Die Schlange in der Mythologie der Kelten war das Sinnbild für Leben, Licht und göttliche Weisheit.
Aus den Tiefen der Erde kommend bewahrte sie die Geheimnisse von verborgenen Schätzen, edlen Metallen, Heilung und esoterischem Wissen.

Seepferdchen / Seahorse
Seepferdchen sind verspielte und starke Meeresbewohner die wie kaum eine andere Kreatur die Magie und Mystik des Meereslebens verkörpern.
Sie stehen für die Stärke, Treue und den Schutz.
In mancher Mythologie werden ihnen heilende Kräfte zugesprochen.

Selkirk Grace
Ein brühmter Tischsegen von Robert Burns:
Some hae meat and canna eat,
And some wad eat that want it;
But we hae meat, and we can eat,
And sae let the Lord be thankit.

Manche haben Fleisch und können nicht essen,
Und manche die essen wollen können es nicht,
Aber wir haben Fleisch und wir können essen,
Und dafür danken wir Gott.

Sgian Dubh [s?k??n't?uh]
(gälisch für 'Schwarzer Dolch' oder 'Versteckter Dolch')
Der Sgian Dubh ist ein kurzer Dolch der seit dem 18. Jahrhundert zur Ausrüstung der Highland Schotten gehört und ursprünglich versteckt getragen wurde.
Hervorgegangen ist dieses Messer vermutlich aus dem dem Sgian Achlais (dem Ärmeldoch) welchen die Schotten bis zum 17. Jahrhundert versteckt unter der Achselhöhle trugen.
Zu Besuch bei Freunden holten die Schotten den Sgian Dubh als Beweis des Vertrauens aus seinem Versteck und steckten in offen sichtbar in den rechten Strumpf. Dort wird er noch heute getragen.

Slainte
bedeutet Gesundheit und ist der gebräuchlichste Trinkspruch in Irland.
...oft gehört im Pub, wenn die Becher in Freundschaft zusammenstoßen

Spiralmuster
Die Darstellung von Spiralen kann bis zu 7000 Jahre zurückverfolgt werden.
In der keltischen Mythologie wurde sie wohl hauptsächlich als Symbol für den Weg des Lebens verwendet.    
Ursprünglich ist sie wahrscheinlich aus der Beobachtung der Natur hervorgegangen, wo man Spiralmuster zum Beispiel in Pflanzen und Schneckenhäusern findet.    
Heute wird die Spirale meistens als Talisman zum Schutz gegen Böses verwendet.

St Andrew´s Cross / Saltire (Bratach na h-Alba)
Die Nationalflagge Schottlands, auch bekannt als St Andrew´s Cross oder the Saltire.
Eine der ältesten Flaggen der Welt.

St  Piran - Ciarán of Saigir
Im frühen 6. Jahrhundert in Irland geboren wurde St Piran später zum Abt in Cornwall.
Er gilt als Schutzpatron der Bergleute in den Zinnminen.

St Martins Cross
Das am besten erhaltene keltische Hochkreuz auf der Insel Iona welches als einziges der ca. 100 Steinkreuze rund um das Kloster die Zeit fast unbeschadet überstanden hat.
Das Kreuz von St. Martin wurde im 8. Jahrhundert im ganzen aus einem massiven Steinblock gehauen der vermutlich aus Argyll auf die Insel transportiert wurde.
Das ca. 5,20 m hohe Kreuz steht auf einem massiven Steinsockel und ist auf beiden Seiten reich mit biblischen Szenen und keltischen Mustern verziert. 

St John's Cross
Großes Steinkreuz vor Iona Abbey aus den 8. Jahrhundert:
Das reich verzierte Kreuz zu Ehren des heiligen Johannes ist nur noch teilweise erhalten und wurde wurde daher im Jahre 1970 durch ein Replik aus Beton ersetzt.
Die Überreste des originalen, ca. 5,30 m hohen, Radkreuzes kann man heute im Museum des Nonnenklosters auf Iona besichtigen.

Staffordshire Hoard
Der Staffordshire Hoard ist der gößte angelsächsische Schatz der je gefunden wurde.
Eine Sammlung von mehr als 3500 Gegenständen aus Gold und Silber, welche auf die Zeit des Königreichs Mercia im 7. oder 8. Jahrhundert datiert wurde.
Da es aus dieser Zeit fast keine Aufzeichnungen gibt ist bis heute nicht klar warum und von wem dieser Schatz dort vergraben wurde.
Sicher ist nur daß zu Zeiten der römischen Besatzung eine derer Hauptverkehrsstraßen ganz in der Nähe vorbeiführte.

Stag / Highland Stag / Scottish Red Deer
Ein Rothirsch oder Edelhirsch der unter anderem in den schottischen Highlands lebt und sich durch sein besonders prächtiges und verzweigtes Geweih hervorhebt.
Der Rothirsch ist eines der größten freilebenden Tiere Europas.
Das weitverzweigte Geweih der männlichen Tiere ist sehr beliebt als Jagdtrophäe, weshalb dieses majestätische Tier sehr selten geworden ist und sich zumeist in abgelegene Waldgebiete zurückgezogen hat.
In Schottland finden sich die größten Populationen zumeist in den nördlichen, weniger besiedelten Gebieten.
Kaum ein Tier wird so häufig in der keltischen und schottischen Kultur dargestellt wie der majestätische Highland Hirsch.
Als Symbol für Für Kraft und Edelmut findet man sein Bild überall in Schottland wieder.
So zum Beispiel auch im Wappen des Clan Fraser welches durch die wundervolle 'Highland Saga' von Diana Gabaldon und deren Verfilmung als Fernsehserie 'Outlander' berühmt wurde.

Stonehenge
Das wohl bekannteste jungsteinzeitliche Monument der Welt um welches sich zahllose Mythen und Legenden ranken.
Erbaut wurde es im Zeitraum des Neolith, ca. 2500 v. Chr. im heutigen Wiltshire in England.
Stonehenge besteht aus mehreren Steinkreisen die aus Megalithen und Trilithen (zwei Pfeilersteine mit einem Deckstein) errichtet wurden.

Sutton Hoo
ist ein angelsächsisches Bootsgrab in Ostengland aus dem 7. Jh.

Thor´s Hammer (Mjölnir)
Die Mythologische Waffe des germanischen Gottes Thor, geschmiedet von den Zwergen Sindri und Brokk.
Von Thor geworfen verfehlt er nie sein Ziel und kehrt stets zu seinem Herrn zurück.
Als Amulett getragen symbolisiert der Hammer innere Stärke und Tatkraft.

Torc
Es ist überliefert dass die Kelten Torcs trugen wenn Sie in die Schlacht zogen.
Armreifen und Halsreifen waren ein Zeichen hohen Ranges und wurden deswegen nur von Clanchefs oder großen Kriegern getragen.

Trinity Knot / Dreifaltigkeitsknoten
Der Dreifaltigkeitsknoten ist eines der bekanntesten und ikonischsten Bilder der keltischen Ornamentik. 
Obwohl er der kleinstmögliche Knoten ist hat er doch die stärkste Bedeutung.
Ursprünglich sollte er die heilige Dreifaltigkeit repräsentieren: die drei Ecken repräsentieren den Vater - den Sohn und den Heiligen Geist. 
Heutzutage ist der Trinity Knot ein Symbol für alle Arten unendlicher Liebe.

Triskele (keltisch)
Die keltische Triskele oder Dreifachspirale findet sich auf vielen Megalithen und jungsteinzeitlichen Monumenten in Großbritannien.
Die bekanntesten Triskelen befinden sich auf den Steinen am Eingang der neolithischen Grabstätte von Newgrange in Irland.
Ihre Bedeutung für die heidnischen Kelten der Jungsteinzeit ist kaum Bekannt.
Möglicherweise zeigten die Ketlen mit der Triskele ihre Ehrerbietung für Brigit, der Göttin des Feuers, des Wassers und der Heilung.
Wie bei den übrigen Spiralen könnte sie aber auch eine Abbildung von Mustern sein die man überall in der Natur wiederfindet.

Tuatha Dé Danann
Die Tuatha Dé Danann waren ein magisches Volk welches unter ihrem König Nuada einst Irland erobern wollte.
Nach Ihrem siegreichen Kampf gegen das dort herrschende Volk der Fir Bolg teilten sie sich im Laufe der Zeit in zwei verfeindete Fraktionen auf, die Tuatha Dé und die Milesianer.
Während die Milesianer über der Erde lebten zogen sich die Tuatha Dé unter die Erde zurück, wo sie zu dem Feenvolk genannt 'Daoine Sidhe' wurden

Ulster Zyklus
Der Ulster Zyklus ist einer der vier großen Zyklen der irischen Mythologie.
Er beeinhaltet eine Sammlung von Sagen, Erzählungen, Heldengeschichten und Mythen aus der irischen Provinz Ulster.
Die Handlung ist ist zur Zeit um Christi Geburt angesiedelt und beinhaltet unter anderen die Legenden von Medb (Königin Maeve) und die des Cú Chulainn.

Vögel
in der keltischen Mythologie sind Vögel heilige Boten der Götter, welche die Sterblichen auf Ihrer spirituellen Reise in die nächste Welt begleiten

Welsch Daffodil
Die walisische Narzisse, auch bekannt als Peter´s Leek ist die Nationalpflanze von Wales
Am St. David's Day am 1. März tragen viele Waliser die Narzisse als Symbol für Ihr Land.

Walisischer Drache - Welsh Dragon  - Y Ddraig Goch  
Der rote Drache ist das Nationalsymbol von Wales.
Vermutlich eingeführt im 5. Jahrhundert in Zeiten des Hauses von Gwynnedd von den Königen von Aberffraw um Ihre Stärke und Macht zu zeigen.

Zahnfee (tooth fairy)
Enstprunges aus der britischen Mythologie bringt die Zahnfee kleinen Kindern des Nachts eine Goldmünze im Austausch für einen ausgefallenen Milchzahn.
Der Ursprung dieses Rituals liegt vermutlich im Mittelalter, als die Menschen noch voller Angst vor Hexen und dunkler Magie waren.
Zu dieser Zeit glaubte man dass eine Hexe Macht über Menschen erlangen konnten wenn Sie deren Haare, Zähne oder Fingernägel in Besitz hatte.
Daher wurden ausgefallene Milchzähne zumeist verbrannt oder vergraben.
Aus diesem Aberglauben hat sich das magische Ritual entwickelt welches heute den Übergang des Kindes zum Jugendlichen begleitet.

Zoomorphics
die Verflechtung von Tiermotiven mit keltischen Ornamenten.

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